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Zeitplan der Correnswoche

Das CorrensLab findet unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung statt.
Wir schützen uns mit den AHA-Regeln sowie einem 3-G-Nachweis: Bitte kommt getestet, genesen oder geimpft.


Sperrung des Straßenabschnitts Dienstag (28.09.) 10 Uhr bis Sonntag (02.10.) 16 Uhr - der Verkehr ist hiervon nicht beeinträchtigt
Mittwoch, 29. September Donnerstag, 30. September Freitag, 01. Oktober Samstag, 02. Oktober
12:00 - 13:00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Guido Ritter: "Food.Land.Stadt" @Correnslaube
12:00-15:00 Uhr Die kommende Stadt das Spiel (Anmeldung erforderlich) @Forum
Akrobatik Duo @Correnslaube
Poetry Slam mit dem Schreib- und Lesezentrum @Bühne
12:00 - 15:00 Uhr Die kommende Stadt - das Spiel (Anmeldung erforderlich) @Forum
13:00 - 14:00 Uhr
"Mundraub"-Sammelaktion! @Kreislaufkiosk
"Mundraub"-Sammelaktion! @Kreislaufkiosk
13:00 - 13:45 Uhr GemüseAckerdemie - Acker schafft Wissen @Correnslaube
Basti & Band @Bühne
14:00 - 15:00 Uhr
Vorstellung der Augmented Reality App für Partizipation @Bühne
Improtheater. frei und improvisiert @Bühne
15:00 - 16:00 Uhr
Live Musik von Dalia @ Bühne
Bowle von EGEA Münster @Trinkhalle
Live Musik von Selina aus Münster @Bühne
Bowle von EGEA Münster @Trinkhalle
16:00 - 17:00 Uhr
16:00 - 20:00 Uhr Schnippeldisko - Schnibbeln und Schnabbulieren auf der Straße @Forum
Partizipation und Augmented Reality @Bühne
16:00 - 18:00 Uhr Abschlussdiskussion mit Stadtbaurat Robin Denstorff @Bühne
17:00 - 18:00 Uhr
17:30 Eröffnung des CorrensLab @Bühne
17:30 -18:30 Besuch des Oberbürgermeisters
17:00 -20:00 Die kommende Stadt- das Spiel (Anmeldung erforderlich) @ Forum
17:00 - 17.30 Uhr Impulsvortrag von Dr. Jan Wessel: "Radverhalten in Münster" @Correnslaube
18:00 - 19:00 Uhr
18 Uhr Live-Cooking mit Achileeze die Leezenküche @Forum
18 Uhr Live-Musik von Rocket Brass @Bühne
Austausch mit dem Hansaforum @Correnslaube
Live Musik von Luftxliebe @Bühne
19:00 - 20:00 Uhr
19 Uhr Improtheater, Gruppe "Tante Ute" @Bühne
ganztägig ADFC Selbsthilfewerkstatt Mobilität

Projekte

Kreislaufkiosk

Jede Nutzung von Rohstoffen hat Auswirkungen auf die Umwelt Emissionen und Schadstoffe werden freigesetzt, Flächen verbraucht und nicht zuletzt entstehen riesige Abfallmengen. Alles zusammen führt dazu, dass unsere planetaren Grenzen überschritten werden. Das Modell der Kreislaufwirtschaft will als alternatives Modell zu der linearen Wirtschaft vielen dieser Probleme entgegenwirken. Die Grundidee der Kreislaufwirtschaft ist es, Ressourcen über einen möglichst langen Zeitraum im Zyklus zu erhalten. Davon profitiert die Umwelt und die Gemeinschaft, da deutlich weniger Abfälle anfallen und der Bedarf an Rohstoffen minimiert wird. Wie ist das nun aber praktisch umsetzbar? Wie wird ein Kreislaufmodell für die Ernährungswirtschaft erfahrbar und erlebbar? Unsere Motivation ist es ein erlebbares Modell zu entwickeln, durch welches der Wert unserer Lebensmittel und Dienstleistungen wahrgenommen und hinterfragt wird. Ein kleines Modell mit einer hoffentlich großen Wirkung auf die Achtsamkeit des Konsums. Und das alles für, mit und von der Gemeinschaft. Dafür nehmen wir Euch jetzt einmal mit auf die Reise durch unseren Kreislaufkiosk: Wie wäre es mit einem frisch gepressten Apfelsaft? Von unseren regionalen Kooperationspartnern bekommen wir gerettete Äpfel, welche in unseren Entsafter wandern. Die Energie für den Entsafter könnt ihr selbst mithilfe unseres Energiefahrrads generieren. Ergebnis daraus ist nicht nur der frisch gepresste Saft für euch, sondern auch der Apfeltrester. Dieser wird nicht weggeschmissen, sondern wird entweder in der Küche weiter verarbeitet oder landet auf dem Correnskompost. Der reichhaltige Kompost wird dann in den Hochbeeten für den Anbau von frischem Gemüse genutzt, welches wiederrum in unserem Kreislaufkiosk weiter verarbeitet werden kann. Solltest du das nötige Kleingeld gerade nicht dabei haben, kein Problem! Dafür haben wir ein alternatives Bezahlsystem. Entweder hat schon jemand anders vorher für dich bezahlt, sodass du einen Gutschein auf unserer Pinnwand findest, oder aber überleg dir etwas was zu dem Gemeinwohl auf der Corrensstraße beitragen könntet, zum Beispiel in Form einer musikalischen Darbietung.
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Jede Nutzung von Rohstoffen hat Auswirkungen auf die Umwelt Emissionen und Schadstoffe werden freigesetzt, Flächen verbraucht und nicht zuletzt entstehen riesige Abfallmengen. Alles zusammen führt dazu, dass unsere planetaren Grenzen überschritten werden. Das Modell der Kreislaufwirtschaft will als alternatives Modell zu der linearen Wirtschaft vielen dieser Probleme entgegenwirken. Die Grundidee der Kreislaufwirtschaft ist es, Ressourcen über einen möglichst langen Zeitraum im Zyklus zu erhalten. Davon profitiert die Umwelt und die Gemeinschaft, da deutlich weniger Abfälle anfallen und der Bedarf an Rohstoffen minimiert wird. Wie ist das nun aber praktisch umsetzbar? Wie wird ein Kreislaufmodell für die Ernährungswirtschaft erfahrbar und erlebbar? Unsere Motivation ist es ein erlebbares Modell zu entwickeln, durch welches der Wert unserer Lebensmittel und Dienstleistungen wahrgenommen und hinterfragt wird. Ein kleines Modell mit einer hoffentlich großen Wirkung auf die Achtsamkeit des Konsums. Und das alles für, mit und von der Gemeinschaft. Dafür nehmen wir Euch jetzt einmal mit auf die Reise durch unseren Kreislaufkiosk: Wie wäre es mit einem frisch gepressten Apfelsaft? Von unseren regionalen Kooperationspartnern bekommen wir gerettete Äpfel, welche in unseren Entsafter wandern. Die Energie für den Entsafter könnt ihr selbst mithilfe unseres Energiefahrrads generieren. Ergebnis daraus ist nicht nur der frisch gepresste Saft für euch, sondern auch der Apfeltrester. Dieser wird nicht weggeschmissen, sondern wird entweder in der Küche weiter verarbeitet oder landet auf dem Correnskompost. Der reichhaltige Kompost wird dann in den Hochbeeten für den Anbau von frischem Gemüse genutzt, welches wiederrum in unserem Kreislaufkiosk weiter verarbeitet werden kann. Solltest du das nötige Kleingeld gerade nicht dabei haben, kein Problem! Dafür haben wir ein alternatives Bezahlsystem. Entweder hat schon jemand anders vorher für dich bezahlt, sodass du einen Gutschein auf unserer Pinnwand findest, oder aber überleg dir etwas was zu dem Gemeinwohl auf der Corrensstraße beitragen könntet, zum Beispiel in Form einer musikalischen Darbietung.

ProjektmitarbeiterInnen:
Eva Schlösser

Quartiersinitiative

Wir haben uns sicherlich alle schon einmal die Frage gestellt, ob uns alles gefällt, an dem Ort an dem wir wohnen, arbeiten oder unsere Freizeit verbringen. In unserem Alltag treten regelmäßig Probleme auf wie: wo kann ich eine Bohrmaschine ausleihen oder wer gießt meine Blumen, wenn ich mal im Urlaub bin. Oder uns treibt das Bedürfnis um, mit den Menschen aus der Nachbarschaft in Kontakt zu treten und gemeinsam etwas zu unternehmen oder Aktivitäten ins Leben zu rufen. Wenn man sich diese Fragen stellt, stößt man früher oder später auf das Konzept der Quartiersinitiativen. Zunächst einmal sind Quartiere auf der Ebene kleinteiliger sozialräumlicher Strukturen zu finden und sind Orte des Wohnens, des Austauschs und der gesellschaftlichen Teilhabe (vgl. Grates et al. 2018). Die Quartiersinitiativen sind dabei Sozialräume, in denen sich Akteure, wie beispielsweise die Anwohner, treffen können. In diesen Räumen kann sich eine Andersartigkeit und eine Kreativität ausdrücken, die im Mainstream keinen Platz findet. Sie dienen der Identifikation mit dem Stadtraum und verkörpern eine gelebte Nachhaltigkeit als Bottom-Up-Prozess, weshalb sie dabei auch als urbane Reallabore betrachtet werden können (vgl. Brocchi 2018a und Brocchi 2018b). Quartiersinitiativen können dabei als besonders starke Form der Partizipation betrachtet werden. Dabei werden die Initiativen von ganz unterschiedlichen Akteuren erstellt und geleitet, dazu gehören beispielsweise die Quartiersbewohner*Innen oder die lokale Wirtschaft und Dienstleister, bei denen das Quartier ein Kundenraum ist (vgl. Grates et al. 2018). Die häufigsten Anliegen von Quartiersinitiativen sind: - Umweltschutz - Gegen / Für Bauvorhaben - Inklusion - Wohnraumförderung - Nachbarschaftshilfen, insbesondere für Senioren - Innenstadtgestaltung - Stärkung von lokalen Kulturveranstaltungen Da eine Quartiersinitiative auf ein langfristiges Bestehen ausgerichtet ist und durch die Personen aus dem jeweiligen Quartier geleitet wird, ist es uns nicht möglich eine solche Initiative im Rahmen des Reallabors an der Corrensstraße selber ins Leben zu rufen. Deswegen haben wir uns als Gruppe überlegt eine grundlegende Aufklärungsarbeit über Quartiersinitiativen zu leisten. Während der Projektage des Reallabors sollen dafür zwei Broschüren ausliegen. Zum einen, soll eine Broschüre allgemeine Informationen über Quartiersinitiativen aufführen, um eine entsprechende Wissensgrundlage zu schaffen. Zum anderen sollen in einer zweiten Broschüre die verschiedenen Quartiersinitiativen bzw. Bürgerinitiativen die bereits in Münster aktiv sind vorgestellt werden. Das Ziel soll sein, die Besucher und Besucherinnen über das Konzept der Quartiersinitiativen und die bereits bestehenden Quartiersinitiativen in Münster zu informieren und diese damit zu animieren, sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung, im Rahmen ihres eigenen Quartiers einzusetzen und selbst aktiv zu werden. Brocchi, D. (2018a): Bürgerschaftliche Initiativen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Düsseldorf Brocchi, D. (2018b). Große Transformation im Quartier: zur partizipationsorientierten Quartiersentwicklung. Düsseldorf Grates, M., Krön, A. u. H. Rüßler (2018): Handbuch 1. Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken Impulse aus dem Projekt QuartiersNETZ. In: STADTQUARTIERE. Rahmenbedingungen verstehen und Ausgangssituation erfassen. Dortmund
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Wir haben uns sicherlich alle schon einmal die Frage gestellt, ob uns alles gefällt, an dem Ort an dem wir wohnen, arbeiten oder unsere Freizeit verbringen. In unserem Alltag treten regelmäßig Probleme auf wie: wo kann ich eine Bohrmaschine ausleihen oder wer gießt meine Blumen, wenn ich mal im Urlaub bin. Oder uns treibt das Bedürfnis um, mit den Menschen aus der Nachbarschaft in Kontakt zu treten und gemeinsam etwas zu unternehmen oder Aktivitäten ins Leben zu rufen. Wenn man sich diese Fragen stellt, stößt man früher oder später auf das Konzept der Quartiersinitiativen. Zunächst einmal sind Quartiere auf der Ebene kleinteiliger sozialräumlicher Strukturen zu finden und sind Orte des Wohnens, des Austauschs und der gesellschaftlichen Teilhabe (vgl. Grates et al. 2018). Die Quartiersinitiativen sind dabei Sozialräume, in denen sich Akteure, wie beispielsweise die Anwohner, treffen können. In diesen Räumen kann sich eine Andersartigkeit und eine Kreativität ausdrücken, die im Mainstream keinen Platz findet. Sie dienen der Identifikation mit dem Stadtraum und verkörpern eine gelebte Nachhaltigkeit als Bottom-Up-Prozess, weshalb sie dabei auch als urbane Reallabore betrachtet werden können (vgl. Brocchi 2018a und Brocchi 2018b). Quartiersinitiativen können dabei als besonders starke Form der Partizipation betrachtet werden. Dabei werden die Initiativen von ganz unterschiedlichen Akteuren erstellt und geleitet, dazu gehören beispielsweise die Quartiersbewohner*Innen oder die lokale Wirtschaft und Dienstleister, bei denen das Quartier ein Kundenraum ist (vgl. Grates et al. 2018). Die häufigsten Anliegen von Quartiersinitiativen sind: - Umweltschutz - Gegen / Für Bauvorhaben - Inklusion - Wohnraumförderung - Nachbarschaftshilfen, insbesondere für Senioren - Innenstadtgestaltung - Stärkung von lokalen Kulturveranstaltungen Da eine Quartiersinitiative auf ein langfristiges Bestehen ausgerichtet ist und durch die Personen aus dem jeweiligen Quartier geleitet wird, ist es uns nicht möglich eine solche Initiative im Rahmen des Reallabors an der Corrensstraße selber ins Leben zu rufen. Deswegen haben wir uns als Gruppe überlegt eine grundlegende Aufklärungsarbeit über Quartiersinitiativen zu leisten. Während der Projektage des Reallabors sollen dafür zwei Broschüren ausliegen. Zum einen, soll eine Broschüre allgemeine Informationen über Quartiersinitiativen aufführen, um eine entsprechende Wissensgrundlage zu schaffen. Zum anderen sollen in einer zweiten Broschüre die verschiedenen Quartiersinitiativen bzw. Bürgerinitiativen die bereits in Münster aktiv sind vorgestellt werden. Das Ziel soll sein, die Besucher und Besucherinnen über das Konzept der Quartiersinitiativen und die bereits bestehenden Quartiersinitiativen in Münster zu informieren und diese damit zu animieren, sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung, im Rahmen ihres eigenen Quartiers einzusetzen und selbst aktiv zu werden. Brocchi, D. (2018a): Bürgerschaftliche Initiativen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Düsseldorf Brocchi, D. (2018b). Große Transformation im Quartier: zur partizipationsorientierten Quartiersentwicklung. Düsseldorf Grates, M., Krön, A. u. H. Rüßler (2018): Handbuch 1. Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken Impulse aus dem Projekt QuartiersNETZ. In: STADTQUARTIERE. Rahmenbedingungen verstehen und Ausgangssituation erfassen. Dortmund

ProjektmitarbeiterInnen:
Pia Rickmann

Leben und arbeiten im Quartier

Um ein Viertel zielgruppengerecht lebenswert und nachhaltig zu gestalten ist Austausch und Partizipation mit den vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen wichtig. Deshalb wurden im Rahmen dieses Projektes Studierenden bei einem Spaziergang durch das Viertel zu ihren Wünschen für das Viertel befragt. „Stellen Sie sich vor das Viertel rund um die Corrensstraße würde sich verändern. Was sollte sich verändern und was so bleiben wie es ist?“
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Um ein Viertel zielgruppengerecht lebenswert und nachhaltig zu gestalten ist Austausch und Partizipation mit den vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen wichtig. Deshalb wurden im Rahmen dieses Projektes Studierenden bei einem Spaziergang durch das Viertel zu ihren Wünschen für das Viertel befragt. „Stellen Sie sich vor das Viertel rund um die Corrensstraße würde sich verändern. Was sollte sich verändern und was so bleiben wie es ist?“

ProjektmitarbeiterInnen:
Laura Walter, Lea Rathke, Hannah Stoll
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Fahrradinfrastruktur 2.0

Fahrräder gibt es in Münster genug, aber was ist mit der Fahrradinfrastruktur? Wie sie aktuell aussieht und wie sie in Zukunft aussehen könnte, zeigen wir Euch im Rahmen des CorrensLab. Einen Teil nachhaltiger, zukunftsfähiger Mobilität stellen Lastenräder dar. Sie können den Transportverkehr aufs Rad verlagern, sparen Fahrten mit dem Auto und sorgen so für ein besseres Lebensgefühl in der Stadt. Wer in Münster häufig mit dem Rad fährt, war bestimmt schon auf einer Fahrradstraße unterwegs. Die Fahrradstraßen 2.0 gibt es seit 2019 in Münster und ermöglichen den Radfahrenden hohen Komfort, größere Sicherheit und bessere Sichtbarkeit. Um die Vorteile gegenüber einem normalen Radweg aufzuzeigen, wird eine vier Meter breite Fahrgasse entstehen, die genug Platz zum Ausprobieren bietet. Denn an unserem Stand könnt Ihr verschiedene Lastenräder erproben und erste Erfahrungen mit den umweltfreundlichen Transportleezen sammeln. Außerdem werden als Zukunftsmodell Sharing-Konzepte mit dem lokalen Anbieter tretty vorgestellt. tretty-Bikes und tretty-Tretroller können dann ebenfalls auf der temporär angelegten Fahrradstraße ausprobiert werden. Ebenfalls vor Ort ist die Leezenküche des ADFC Münster. Dort kann mit Unterstützung von Experten das Rad selbst repariert und ein Rundum-Check durchgeführt werden. Auf der Bühne gibt es am Freitagvormittag zudem einen Vortag des ADFC zu den Themen Verkehrswende und nachhaltige Mobilität. Weitere Informationen rund ums Thema Mobilität findet Ihr hinter den QR-Codes auf dem gesamten Gelände des CorrensLab, an unserem Stand oder bei unseren Kooperationspartnern. Unsere Kooperationspartner sind der ADFC Kreisverband Münster (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club), Tretty, AG Kritische Stadtgeographie und Lasse-Dein lastenrad für Münster.
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Fahrräder gibt es in Münster genug, aber was ist mit der Fahrradinfrastruktur? Wie sie aktuell aussieht und wie sie in Zukunft aussehen könnte, zeigen wir Euch im Rahmen des CorrensLab. Einen Teil nachhaltiger, zukunftsfähiger Mobilität stellen Lastenräder dar. Sie können den Transportverkehr aufs Rad verlagern, sparen Fahrten mit dem Auto und sorgen so für ein besseres Lebensgefühl in der Stadt. Wer in Münster häufig mit dem Rad fährt, war bestimmt schon auf einer Fahrradstraße unterwegs. Die Fahrradstraßen 2.0 gibt es seit 2019 in Münster und ermöglichen den Radfahrenden hohen Komfort, größere Sicherheit und bessere Sichtbarkeit. Um die Vorteile gegenüber einem normalen Radweg aufzuzeigen, wird eine vier Meter breite Fahrgasse entstehen, die genug Platz zum Ausprobieren bietet. Denn an unserem Stand könnt Ihr verschiedene Lastenräder erproben und erste Erfahrungen mit den umweltfreundlichen Transportleezen sammeln. Außerdem werden als Zukunftsmodell Sharing-Konzepte mit dem lokalen Anbieter tretty vorgestellt. tretty-Bikes und tretty-Tretroller können dann ebenfalls auf der temporär angelegten Fahrradstraße ausprobiert werden. Ebenfalls vor Ort ist die Leezenküche des ADFC Münster. Dort kann mit Unterstützung von Experten das Rad selbst repariert und ein Rundum-Check durchgeführt werden. Auf der Bühne gibt es am Freitagvormittag zudem einen Vortag des ADFC zu den Themen Verkehrswende und nachhaltige Mobilität. Weitere Informationen rund ums Thema Mobilität findet Ihr hinter den QR-Codes auf dem gesamten Gelände des CorrensLab, an unserem Stand oder bei unseren Kooperationspartnern. Unsere Kooperationspartner sind der ADFC Kreisverband Münster (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club), Tretty, AG Kritische Stadtgeographie und Lasse-Dein lastenrad für Münster.

ProjektmitarbeiterInnen:
Lisa Wölte, Paulina Schmedding, Tom Sentker und Annabelle Bodem
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Klimaresilienz in der Corrensstraße

Das Thema Klimaresilienz muss langfristig gedacht werden. Damit klimaresiliente Städte entstehen, können Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung durchgeführt werden. In der Corrensstraße könnte das zum Beispiel durch Reduzierung der Straßenflächen zugunsten von Grünstrukturen geschehen. Auch Grün- und Solardächer sind Ansatzpunkte für eine klimaresiliente und zukunftsfähige Stadt. Insgesamt ist es wichtig bei diesem Thema gesamtheitlich und nicht in Einzelmaßnahmen zu denken.
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Das Thema Klimaresilienz muss langfristig gedacht werden. Damit klimaresiliente Städte entstehen, können Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung durchgeführt werden. In der Corrensstraße könnte das zum Beispiel durch Reduzierung der Straßenflächen zugunsten von Grünstrukturen geschehen. Auch Grün- und Solardächer sind Ansatzpunkte für eine klimaresiliente und zukunftsfähige Stadt. Insgesamt ist es wichtig bei diesem Thema gesamtheitlich und nicht in Einzelmaßnahmen zu denken.

ProjektmitarbeiterInnen:
Pia Frömberg, Ludmilla Kühnapfel, Dunja Zaulick, Theresa Wilkes

Correns-Garten

Im Corrensgarten wollen wir mithilfe von Hochbeeten zeigen, dass Gärtnern auch auf kleiner Fläce und mitten in der Stadt möglich ist
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Im Corrensgarten wollen wir mithilfe von Hochbeeten zeigen, dass Gärtnern auch auf kleiner Fläce und mitten in der Stadt möglich ist

ProjektmitarbeiterInnen:
Alina Austmann, Katharina Wiegand, Clémence Thirion

CorrensLaube

Wenn Sie einmal an die Corrensstraße denken und überlegen, was Ihnen an Ihrem Arbeits-, Wohn- oder Studienort wichtig ist, haben Sie dann das Gefühl, dass die Corrensstraße ein Ort ist, an dem diese Wünsche erfüllt werden (können)? An dem Sie Ihre Mittagspause oder auch Ihre Freizeit so verbringen können, wie Sie es vielleicht gerne würden? Wir als Gruppe können diese Fragen ganz klar mit einem NEIN beantworten! Vor allem in der Mittagspause oder zwischen den Veranstaltungen fehlt uns an der Corrensstraße ein Ort des Zusammenkommens mit anderen, eine Gelegenheit sich hinzusetzen, sich auszutauschen, zu essen, zu erzählen, zu lernen oder einfach nur zum Verweilen und zum Entspannen. Und genau hier wollen wir ansetzen mit unserem Projekt! Wir möchten dazu beitragen, die überdimensionierte Straße zu verändern und umzugestalten und den Platz nicht für die verhältnismäßig wenigen Autos zu nutzen, sondern für die Menschen, die dort leben und arbeiten. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sie die Möglichkeit haben sich aufzuhalten, Zeit mit anderen zu verbringen und an den sie vielleicht auch in ihrer Freizeit hingehen, da dort etwas los ist, es Unterhaltung gibt und einfach Platz ist zum Zusammenkommen und um gemeinsam etwas zu erleben. Denn wir selbst haben die Erfahrung gemacht, dass genau das an der Corrensstraße fehlt. Vor allem am Wochenende oder am Abend ist der Ort wie ausgestorben, da es dort keinerlei Unterhaltungsangebote oder Platz zum Aufhalten gibt. Unser Ziel ist es also, einen Begegnungsraum zu schaffen, der sowohl in den Pausen als auch in der Freizeit genutzt werden kann und der dazu beiträgt, die Aufenthaltsqualität zu steigern und die Menschen zusammenbringt! Also ganz nach dem Motto „Weg vom Straßenraum hin zum Begegnungsraum!“ Wir stellen uns hier eine Laube vor mit Sitzgelegenheiten, die eine gemütliche/entspannte Atmosphäre schaffen und so dazu einladen sollen, Platz zu nehmen und seine Zeit zum Lernen oder zum Entspannen zu verbringen. Zudem soll die Laube mit Pflanzen zur Insektenfreundlichkeit und Begrünung der Fläche beitragen. Wichtig ist für uns darüber hinaus, dass es vor allem ein Ort sein soll ohne Konsumzwang, an dem jeder nach seinen eigenen Vorlieben Zeit alleine oder mit Freunden verbringen kann. Zudem möchten wir mit der Laube einen Ort kreieren, an dem Platz ist für einen aktiven Austausch untereinander. Zum Beispiel sollen regelmäßig Thementage/-abende stattfinden, an denen beispielsweise 1x monatlich Fahrräder repariert werden oder Theaterstücke aufgeführt werden oder sich Leute zusammentun, die gerne Musik machen. Wir möchten dadurch die Bevölkerung dazu einladen, den Raum aktiv mitzugestalten nach den eigenen Vorstellungen und so einen Anreiz schaffen, den Ort zu nutzen. Im September wollen wir mit Vorträgen, Theaterstücken sowie Workshops zur Unterhaltung beitragen und ein Rahmenprogramm bieten, welches nochmal verdeutlichen soll, welche Potentiale in dem Straßenraum stecken, die durch die aktuelle Nutzung nicht ausgeschöpft werden. Und die zeigen, wie der Raum langfristig genutzt werden kann. Wir wollen die Besucher*innen dazu einladen, den Raum aktiv mitzugestalten und Teil davon zu werden und den Raum so mit Leben zu füllen. Damit wir alles rückstandsfrei entfernen können, würden wir die Laube im September gerne in Form von 1-2 Pavillons mit Tischen, Bänken, bienenfreundlichen Pflanzen, Dekoration und Lichterketten darstellen. All das soll uns helfen, den Pavillons den Charakter einer Laube zu verleihen und so einen Ort zu schaffen, an dem die Besucher zusammenkommen können und die Gelegenheit haben, sich beispielsweise bei einem Theaterstück einen Smoothie vom Kreislaufkiosk schmecken zu lassen, bevor sie anschließend bei einem Workshop selbst aktiv werden (können). Wir hoffen also, euch bald alle in unserer Correnslaube begrüßen zu dürfen und freuen uns auf das gemeinsame Event im September!
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Wenn Sie einmal an die Corrensstraße denken und überlegen, was Ihnen an Ihrem Arbeits-, Wohn- oder Studienort wichtig ist, haben Sie dann das Gefühl, dass die Corrensstraße ein Ort ist, an dem diese Wünsche erfüllt werden (können)? An dem Sie Ihre Mittagspause oder auch Ihre Freizeit so verbringen können, wie Sie es vielleicht gerne würden? Wir als Gruppe können diese Fragen ganz klar mit einem NEIN beantworten! Vor allem in der Mittagspause oder zwischen den Veranstaltungen fehlt uns an der Corrensstraße ein Ort des Zusammenkommens mit anderen, eine Gelegenheit sich hinzusetzen, sich auszutauschen, zu essen, zu erzählen, zu lernen oder einfach nur zum Verweilen und zum Entspannen. Und genau hier wollen wir ansetzen mit unserem Projekt! Wir möchten dazu beitragen, die überdimensionierte Straße zu verändern und umzugestalten und den Platz nicht für die verhältnismäßig wenigen Autos zu nutzen, sondern für die Menschen, die dort leben und arbeiten. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sie die Möglichkeit haben sich aufzuhalten, Zeit mit anderen zu verbringen und an den sie vielleicht auch in ihrer Freizeit hingehen, da dort etwas los ist, es Unterhaltung gibt und einfach Platz ist zum Zusammenkommen und um gemeinsam etwas zu erleben. Denn wir selbst haben die Erfahrung gemacht, dass genau das an der Corrensstraße fehlt. Vor allem am Wochenende oder am Abend ist der Ort wie ausgestorben, da es dort keinerlei Unterhaltungsangebote oder Platz zum Aufhalten gibt. Unser Ziel ist es also, einen Begegnungsraum zu schaffen, der sowohl in den Pausen als auch in der Freizeit genutzt werden kann und der dazu beiträgt, die Aufenthaltsqualität zu steigern und die Menschen zusammenbringt! Also ganz nach dem Motto „Weg vom Straßenraum hin zum Begegnungsraum!“ Wir stellen uns hier eine Laube vor mit Sitzgelegenheiten, die eine gemütliche/entspannte Atmosphäre schaffen und so dazu einladen sollen, Platz zu nehmen und seine Zeit zum Lernen oder zum Entspannen zu verbringen. Zudem soll die Laube mit Pflanzen zur Insektenfreundlichkeit und Begrünung der Fläche beitragen. Wichtig ist für uns darüber hinaus, dass es vor allem ein Ort sein soll ohne Konsumzwang, an dem jeder nach seinen eigenen Vorlieben Zeit alleine oder mit Freunden verbringen kann. Zudem möchten wir mit der Laube einen Ort kreieren, an dem Platz ist für einen aktiven Austausch untereinander. Zum Beispiel sollen regelmäßig Thementage/-abende stattfinden, an denen beispielsweise 1x monatlich Fahrräder repariert werden oder Theaterstücke aufgeführt werden oder sich Leute zusammentun, die gerne Musik machen. Wir möchten dadurch die Bevölkerung dazu einladen, den Raum aktiv mitzugestalten nach den eigenen Vorstellungen und so einen Anreiz schaffen, den Ort zu nutzen. Im September wollen wir mit Vorträgen, Theaterstücken sowie Workshops zur Unterhaltung beitragen und ein Rahmenprogramm bieten, welches nochmal verdeutlichen soll, welche Potentiale in dem Straßenraum stecken, die durch die aktuelle Nutzung nicht ausgeschöpft werden. Und die zeigen, wie der Raum langfristig genutzt werden kann. Wir wollen die Besucher*innen dazu einladen, den Raum aktiv mitzugestalten und Teil davon zu werden und den Raum so mit Leben zu füllen. Damit wir alles rückstandsfrei entfernen können, würden wir die Laube im September gerne in Form von 1-2 Pavillons mit Tischen, Bänken, bienenfreundlichen Pflanzen, Dekoration und Lichterketten darstellen. All das soll uns helfen, den Pavillons den Charakter einer Laube zu verleihen und so einen Ort zu schaffen, an dem die Besucher zusammenkommen können und die Gelegenheit haben, sich beispielsweise bei einem Theaterstück einen Smoothie vom Kreislaufkiosk schmecken zu lassen, bevor sie anschließend bei einem Workshop selbst aktiv werden (können). Wir hoffen also, euch bald alle in unserer Correnslaube begrüßen zu dürfen und freuen uns auf das gemeinsame Event im September!

ProjektmitarbeiterInnen:
Pia Rickmann, Leonie Loy, Luis Eberhardt, Lena Herrmann und Tom Sentker

Bewegte Pause/Bewegter Feierabend

Die bewegte Pause soll als eine Art Spielplatz für Erwachsene fungieren, der aus Bewegungs- aber auch Verweilmöglichkeiten zusammengesetzt ist. Derzeit laden die überdimensionierte Corrensstraße und die (eher graue) Umgebung nicht zum Verweilen ein. Ziel ist es, einen öffentlichen Bewegungs- und Verweilort zu schaffen, sodass gerade auch Studierende, Lehrende und sonstige Beschäftigte aus der Umgebung Bewegung, Ausgleich und Pause finden. Der Spielplatz soll eine Begegnungsstätte sein, bei dem ein Austausch der Fachbereiche in ungezwungener Atmosphäre stattfinden kann. Der Nutzen generationenübergreifender Bewegungsangebote soll verdeutlicht werden und ein Beitrag zur Gesundheit am Arbeitsplatz geleistet werden.
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Die bewegte Pause soll als eine Art Spielplatz für Erwachsene fungieren, der aus Bewegungs- aber auch Verweilmöglichkeiten zusammengesetzt ist. Derzeit laden die überdimensionierte Corrensstraße und die (eher graue) Umgebung nicht zum Verweilen ein. Ziel ist es, einen öffentlichen Bewegungs- und Verweilort zu schaffen, sodass gerade auch Studierende, Lehrende und sonstige Beschäftigte aus der Umgebung Bewegung, Ausgleich und Pause finden. Der Spielplatz soll eine Begegnungsstätte sein, bei dem ein Austausch der Fachbereiche in ungezwungener Atmosphäre stattfinden kann. Der Nutzen generationenübergreifender Bewegungsangebote soll verdeutlicht werden und ein Beitrag zur Gesundheit am Arbeitsplatz geleistet werden.

ProjektmitarbeiterInnen:
Lisa Wölte

Die kommende Stadt - Das Spiel

Beschreibung des Projekts: Ist die Stadt von morgen die Stadt von heute? Oder ganz anders? Jetzt könnt ihr darüber entscheiden: Wir laden Euch zu einem einzigartigen Spiel ein, in dem Ihr Eure Stadt neu denken könnt: ökologisch grün, ökonomisch stark, sozial gerecht oder kulturell divers? Dabei wird es auch darum gehen, Ressourcen clever zu nutzen, damit am Ende des Spiels eine Stadt entsteht, die allen zukünftigen Herausforderungen standhält. Eine Spielrunde für 5 Personen dauert etwa 150 Minuten. Wir leiten Euch dabei an. Kommt, um gemeinsam die kommende Stadt entstehen zu lassen! Bitte meldet euch unter stadtlab@uni-muenster.de für einen der Termine an.
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Beschreibung des Projekts: Ist die Stadt von morgen die Stadt von heute? Oder ganz anders? Jetzt könnt ihr darüber entscheiden: Wir laden Euch zu einem einzigartigen Spiel ein, in dem Ihr Eure Stadt neu denken könnt: ökologisch grün, ökonomisch stark, sozial gerecht oder kulturell divers? Dabei wird es auch darum gehen, Ressourcen clever zu nutzen, damit am Ende des Spiels eine Stadt entsteht, die allen zukünftigen Herausforderungen standhält. Eine Spielrunde für 5 Personen dauert etwa 150 Minuten. Wir leiten Euch dabei an. Kommt, um gemeinsam die kommende Stadt entstehen zu lassen! Bitte meldet euch unter stadtlab@uni-muenster.de für einen der Termine an.

ProjektmitarbeiterInnen:
Elisabeth Assmann, Tim Bernsen, Leonard Beving, Laureen Nievel, Fabian Neukirchen und Lisa Reiners
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Partizipative Stadtplanung

Was ist eigentlich Partizipation? Partizipatorische Ansätze spielen in der nachhaltigen Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Deswegen hat sich unsere Projektgruppe mit dem Thema Partizipation im Correns-Lab auseinandergesetzt und dabei verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten erarbeitet. Partizipation meint Bürger:innenbeteiligung und verfolgt das Ziel, „eine möglichst inklusive Teilhabe zu organisieren“ (Schnur et al. 2019: 1). Informelle Partizipationsinstrumente reichen von Bürgerversammlungen, Ideenworkshops und Befragungen bis hin zur Einbindung von technischen Möglichkeiten wie Social Media und Augmented Reality. (vgl. ebd.) Mit den verschiedenen Verfahren sollen Bürgerinnen und Bürger über räumliche Vorhaben informiert werden, sich aber auch aktiv in diese einbringen und selbst mitbestimmen können. Die Stufen der Partizipation nach Lüttringhausen (Abb. 1) zeigen, auf welchen Ebenen Partizipation stattfinden kann. Durch die Webseite, Flyer und Presse informieren wir über das Projekt und die Ideen. Gleichzeitig bringen wir das Correns-Lab im September auf die Straße, um Bürgerinnen und Bürger mitwirken und mitentscheiden zu lassen. Bürgerinnen und Bürger können sich aber auch eigeninitiativ zusammenschließen und als Bürger:innenverein ihre Belange geltend machen. Dies und vieles mehr sind Facetten von Partizipation und damit ein wichtiger Teil von gelebter Demokratie. Abb. 1: Die Stufen der Partizipation (Quelle: L.I.S.T. Stadtentwicklungsgesellschaft mbH 2012: S. 28) Partizipation im Correns-Lab Zwei Verfahren der Bürgerbeteiligung, die sich in unseren Augen im Correns-Lab besonders eignen, möchten wir im September anwenden. Damit wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, aktiv bei der Gestaltung ihres Quartiers mitwirken. Darüber hinaus möchten wir Bürgerinnen und Bürger für Partizipationsmöglichkeiten sensibilisieren, sodass diese sich auch anschließend aktiv an der Planung ihrer Stadt beteiligen. Das OpenHouseEvent: Bei dieser Partizipationsmethode werden zunächst alle Teilprojekte des Reallabors vorgestellt. Anhand von Steckbriefen können sich die Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über unsere Ideen verschaffen und Stellung beziehen, indem sie sich schriftlich oder durch grüne und rote Klebepunkte dazu äußern. Daneben sollen auch eigene Vorstellungen und Ideen der Bevölkerung Platz finden. Diese werden dann ebenfalls ausgestellt und können von anderen Besucher:innen kommentiert und erweitert werden. Auf diese Weise kann ein guter Überblick darüber gewonnen werden, wie die einzelnen Projekte bei den Besucher:innen ankommen. Durch die Evaluation der Projekte und das Einbringen von Ideen wird erkennbar, was sich die Bevölkerung für die Corrensstraße wünscht. Die Kommentierung und Entwicklung von Ideen kann anonym oder namentlich geschehen. Wenn sich Bürger:innen im weiteren Verlauf gerne in das Projekt einbringen möchte, können sie sich organisieren zu einem Bürger:innenverein für die Corrensstraße. Planning for Real: Hierbei wird ein Modell vom Stadtraum erstellt, den es zu verändern und zu gestalten gilt. Die Besucher:innen können an diesem Modell Vorschläge einbringen und visualisieren, somit wird das Ganze noch einmal auf eine andere Weise greifbar und erfahrbar. Das gemeinsame Arbeiten an dem Modell fördert zudem den Austausch zwischen den Bürger:innen und weiteren Akteur:innen aus der Stadtgesellschaft. Durch die verschiedenen Methoden wollen wir möglichst viele Menschen erreichen und dazu motivieren, sich an der Gestaltung des Stadtraums an der Corrensstraße zu beteiligen. Neben dem Modell, das wir eigens hierfür anfertigen werden, wollen wir hier auch Modelle aus einem vergangenen Uni-Seminar ausstellen, die bereits Ideen für eine Umgestaltung und den Rückbau der Corrensstraße zeigen.
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Was ist eigentlich Partizipation? Partizipatorische Ansätze spielen in der nachhaltigen Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Deswegen hat sich unsere Projektgruppe mit dem Thema Partizipation im Correns-Lab auseinandergesetzt und dabei verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten erarbeitet. Partizipation meint Bürger:innenbeteiligung und verfolgt das Ziel, „eine möglichst inklusive Teilhabe zu organisieren“ (Schnur et al. 2019: 1). Informelle Partizipationsinstrumente reichen von Bürgerversammlungen, Ideenworkshops und Befragungen bis hin zur Einbindung von technischen Möglichkeiten wie Social Media und Augmented Reality. (vgl. ebd.) Mit den verschiedenen Verfahren sollen Bürgerinnen und Bürger über räumliche Vorhaben informiert werden, sich aber auch aktiv in diese einbringen und selbst mitbestimmen können. Die Stufen der Partizipation nach Lüttringhausen (Abb. 1) zeigen, auf welchen Ebenen Partizipation stattfinden kann. Durch die Webseite, Flyer und Presse informieren wir über das Projekt und die Ideen. Gleichzeitig bringen wir das Correns-Lab im September auf die Straße, um Bürgerinnen und Bürger mitwirken und mitentscheiden zu lassen. Bürgerinnen und Bürger können sich aber auch eigeninitiativ zusammenschließen und als Bürger:innenverein ihre Belange geltend machen. Dies und vieles mehr sind Facetten von Partizipation und damit ein wichtiger Teil von gelebter Demokratie. Abb. 1: Die Stufen der Partizipation (Quelle: L.I.S.T. Stadtentwicklungsgesellschaft mbH 2012: S. 28) Partizipation im Correns-Lab Zwei Verfahren der Bürgerbeteiligung, die sich in unseren Augen im Correns-Lab besonders eignen, möchten wir im September anwenden. Damit wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, aktiv bei der Gestaltung ihres Quartiers mitwirken. Darüber hinaus möchten wir Bürgerinnen und Bürger für Partizipationsmöglichkeiten sensibilisieren, sodass diese sich auch anschließend aktiv an der Planung ihrer Stadt beteiligen. Das OpenHouseEvent: Bei dieser Partizipationsmethode werden zunächst alle Teilprojekte des Reallabors vorgestellt. Anhand von Steckbriefen können sich die Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über unsere Ideen verschaffen und Stellung beziehen, indem sie sich schriftlich oder durch grüne und rote Klebepunkte dazu äußern. Daneben sollen auch eigene Vorstellungen und Ideen der Bevölkerung Platz finden. Diese werden dann ebenfalls ausgestellt und können von anderen Besucher:innen kommentiert und erweitert werden. Auf diese Weise kann ein guter Überblick darüber gewonnen werden, wie die einzelnen Projekte bei den Besucher:innen ankommen. Durch die Evaluation der Projekte und das Einbringen von Ideen wird erkennbar, was sich die Bevölkerung für die Corrensstraße wünscht. Die Kommentierung und Entwicklung von Ideen kann anonym oder namentlich geschehen. Wenn sich Bürger:innen im weiteren Verlauf gerne in das Projekt einbringen möchte, können sie sich organisieren zu einem Bürger:innenverein für die Corrensstraße. Planning for Real: Hierbei wird ein Modell vom Stadtraum erstellt, den es zu verändern und zu gestalten gilt. Die Besucher:innen können an diesem Modell Vorschläge einbringen und visualisieren, somit wird das Ganze noch einmal auf eine andere Weise greifbar und erfahrbar. Das gemeinsame Arbeiten an dem Modell fördert zudem den Austausch zwischen den Bürger:innen und weiteren Akteur:innen aus der Stadtgesellschaft. Durch die verschiedenen Methoden wollen wir möglichst viele Menschen erreichen und dazu motivieren, sich an der Gestaltung des Stadtraums an der Corrensstraße zu beteiligen. Neben dem Modell, das wir eigens hierfür anfertigen werden, wollen wir hier auch Modelle aus einem vergangenen Uni-Seminar ausstellen, die bereits Ideen für eine Umgestaltung und den Rückbau der Corrensstraße zeigen.

ProjektmitarbeiterInnen:
Leah Bartz

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