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Sharing


Auf der Straße der Zukunft hast du die Möglichkeit umfangreiche Sharing-Angebote zu nutzen.


Sharing beschreibt die gemeinschaftliche Nutzung von Gütern zum Beispiel durch das Teilen, Mieten oder Leihen dieser Gegenstände. Das Sharing entwickelt sich dabei zunehmend zu einem immer wichtigeren Aspekt unseres alltäg-lichen Lebens und wird immer beliebter. Doch wieso?

Nutzen von Sharing-Konzepten

Umfangreiche Sharing-Angebote machen es nicht mehr nötig alles selbst zu besitzen, sondern vielfältige Dinge einfach mit anderen Bürger*innen und der Gesellschaft zu teilen. Hintergrund sind dabei nicht nur konsum- oder wachstums-kritische Gedanken. Vielmehr können Güter effektiver genutzt, der Ressourcen-verbrauch gesenkt und auch die eigenen finanziellen Mittel entlastet werden, da keine derartigen Güter angeschafft werden müssen.

Shared-Mobility

Auch in der Mobilität der Zukunft spielt die sog. Shared-Mobility eine immer größere Rolle, auch vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit. Der Ressourcenverbrauch ist dabei nicht der einzige Faktor, sondern auch der mit dem Besitz verbundene Flächenverbrauch. Das Angebot reicht dabei von Fahrrädern, über E-Scooter bis hin zu Autos. Das Auto, welchem auf der Corrensstraße eine übergeordnete Bedeutung zukommt, kann dabei als Beispiel herangezogen werden. Durchschnittlich ist das Auto 90% seiner Lebensdauer ungenutzt und nimmt dabei enorm viel öffentlichen Raum ein, entweder durch die dafür vorgesehene Infrastruktur wie in diesem Fall sowie durch die Fläche, die durch das Abstellen blockiert wird. Verkehrsversuche wie zuletzt an der Hörsterstraße oder dem Bült zeigen, wie der dadurch gewonnene Platz im Sinne der Aufenthalts- und Lebensqualität genutzt werden kann. Die effizientere Nutzung des Autos kann also bspw. durch Sharing erreicht werden.

Versiegelung Quelle: Zukunft Mobilität

Beispiel Bike-Sharing

Auf der Straße der Zukunft hat nicht nur Car-Sharing eine hohe Bedeutung, denn gerade in Münster als Fahrradstadt ist das Fahrrad das meistgenutzte Verkehrsmittel und prägt die Mobilitätsinfrastruktur. Es wird folglich nicht mal ein eigenes Fahrrad benötigt, um sich in Münster mit diesem nachhaltigen Verkehrsmittel fortzubewegen. Dies ist nicht nur für Pendler*innen oder Studierende interessant, sondern bietet auch Tourist*innen eine neue Möglichkeit die Stadt zu erleben. Wir geben den Münsteraner Start-Ups Tretty und Lasse im Rahmen des Reallabors die Möglichkeit das Konzept des Bike-Sharing näher vorzustellen - sowohl für gewöhnliche Fahrräder als auch für Lastenräder. Informiert und probiert euch gerne!

Quellen:

Deutscher Bundestag (2015): Sharing Economy. Online unter: https://www.bundestag.de/resource/blob/377486/21fc4300787540e3881dbc65797b2cde/sharing-economy-data.pdf (abgerufen 06.09.21)

Zukunft Moblität (o. J.): Flächenbedarf der verschiedenen Verkehrsmittel. Online unter: https://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/analyse/flaechenbedarf-pkw-fahrrad-bus-strassenbahn-stadtbahn-fussgaenger-metro-bremsverzoegerung-vergleich/ (abgerufen 06.09.21)